Wilkommen auf der Webseite des "SV deutscher Malaienzuechter"

 

   50 Jahre SV Deutscher Malaienzüchter

Wir haben uns im Sonderverein Deutscher Malaienzüchter zusammengefunden aus der Freude, Malaien zu züchten und zu (er-) halten.

1966 gründete sich unser Sonderverein Deutscher Malaienzüchter und nun im Jahr 2016 währt unsere Züchtergemeinschaft schon 50 Jahre!

Durch die recht hohe Mitgliederzahl kann man die Zuchtbasis als gediegen bezeichnen, das gibt Sicherheit. Durch die Präsenz auf den Schauen, durch Internetpräsentationen in Facebook und Websites und Informationen an den Käfigen und in der Deutschen Geflügelzeitung, sowie in Fachbüchern wird den Malaien die nötige Aufmerksamkeit erwiesen.

Unsere verantwortungsvolle Aufgabe im SV Deutscher Malaienzüchter umfasst: Wir verwalten und fördern durch die Aufrechterhaltung der Malaienzucht die bedeutenden Genreserven dieses wohl ältesten Haushuhnes, die die Menschheit besonders in der Zukunft besonders dringend braucht: Durch die Wahrung unserer Malaien stehen wir an der Pforte, durch die regenerierende Materie zur Erzüchtung des Wirtschaftsgeflügels fließt.

Damit die Malaien aber auch weitgehend so bleiben, wie die indischen Züchter es schon seit Jahrtausenden beibehalten, ist es die Aufgabe von jedem Malaienzüchter, die besondere Vitalität dieser archaischen Hühnerrasse in den züchterischen Vordergrund zu rücken.

Durch Selektion auf einen stabilen Typ kann der sehr hohe Stand beibehalten werden, der die Hähne 75 – 85 cm groß werden lässt und auch vereinzelt Hennen erzielt, die 65 bis über 70 cm groß sein können. Diese Größe ist völlig ausreichend und dem Standard entsprechend!

Wir haben uns für eine Hühnerrasse entschieden, die zu den ältesten, markantesten,

stolzesten, schwersten, zutraulichsten, stärksten, rustikalsten und größten Haushühnern gehört: Den charaktervollen Malaien.

Nicht nur in Indien züchtet man bereits seit über 4500 Jahren mit Hingabe diesen besonderen Hühnertyp wegen des Hahnenkampfes und deren Charaktereigenschaften.

Der weibliche Anteil dieser Bevölkerung tolerierte diese Hinwendung sehr gerne, denn es fielen reichlich Eier und Fleisch an für die überwiegend als kärglich zu bezeichnende tägliche Speisekarte.

Der Malaie und seine Nebenlinien haben sich als Initiator, Erneuerer und Stabilisator vieler Rassen bewährt. Man kann berechtigt sagen: Ohne malayoide Kampfhuhnrassen würde das jetzige Rassegeflügel sowie das Wirtschaftsgeflügel gar nicht existieren!

Die malayoide Kampfhuhnfamilie stellt nicht nur kulturhistorische, unbedingt erhaltenswerte Hühnerrassen dar, sondern bedeutet gerade in unserer Zeit eine der wertvollsten Genreserven!




Das Lied vom Kuruku

  
Von D. Aysslinger (1875)
Melodie: “Wir sind ja die lustigen Hammerschmiedsgeselle”
     


Was rast dort am Zaun mit hohem Fuß?

 Das ist der Malaye,

ein heiserer Gruß.

  Das tückische Auge mit Blut unterläuft,

  er ist es, der alle bekriegt

  und angreift.

  Kuruku,

  Vom tiefsten Braun zum hellsten Licht,

  sein prächtig Gefieder ins Auge sticht.

  Mit stolzem Nacken und glühendem Blut fühlt er sich als Größter,

  es steigert den Mut.

  Kuruku.